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Pressestimmen zu "heim.at"
Fulminante, faszinierende, fantastische Premiere im Orpheum: Alfred Dorfers "heim.at"
Danke. Danke, Herr Dorfer. Danke für die Gedanken. Danke für die Worte, besonders für verfönt. Danke fürs Singen wie der bessere Bruder von Bryan Adams. (...) Ein Gescheiter hat den Zynismus sein lassen und ist zum Weisen geworden. Er nimmt uns an der Hand, manchmal an der Nase und immer mit in seine atemberaubenden Assoziationsketten, die in persönlicher und politischer Geschichte und Gegenwart ankern. Eine Einordnung des Programms in wieder auferstandene Begrifflichkeiten? Wäre eine Frechheit.
(Kurier, 2.3.2000)
"heim.at" ist der außergewöhnliche Beleg dafür, dass die hohe Kunst, politisch-literarisches Kabarett mit Poesie und Philosophie zu verquicken, aufgehen kann, ohne dabei das nach Spaß verlangende Publikum durchgeistigt aus den Augen zu verlieren. Gerade der Hochdruck, unter dem "heim.at" in den vergangenen Wochen umgeschrieben und adaptiert werden musste, hat die atemberaubende Verdichtung dieser Elemente ermöglicht. Ein Programm zur Zeit. Und das zur Zeit beste Programm.
(Der Standard, 2.3.2000)
Dorfers Programm ist der bisherige Höhepunkt der Kabarettsaison, wegen, auch trotz der Politik. (...) Großartig sind die Duette und Duelle mit seiner Band. (...) Wenn dieses politische Kabarett im Fall eines Regierungswechsels wieder verschwinden sollte die klugen Szenen von Alfred Dorfer werden bestehen bleiben.
(Presse, 2.3.2000)
"heim.at" ist weit mehr als nur eine kabarettistische Abrechnung mit Schüssel, Haider & Co. Es ist vor allem der Versuch, Gedanken sichtbar und das Wesen der Zeit begreifbar zu machen. So surft Dorfer munter zwischen den aktuellen politischen Kapriolen, den Widersprüchen der österreichischen Seele und philosophischen Grundsatzfragen wie "Wer sind wir?", "Woher kommen wir?" und "Wohin gehen wir?" (...) Alfred Dorfer hat ein Programm geschrieben, das trotz "unfreiwilliger" Umstellungen in letzter Minute große Teile seiner Konkurrenten alt aussehen lässt. Die schwarzblaue Regierung sowieso.
(Salzburger Nachrichten, 2.3.2000)
Jetzt entstand mit "heim.at" nach vier Jahren ohne Premiere ("Badeschluß" war die letzte) ein neues Programm, das so politisch, so philosophisch, so subtil und so glänzend ist, wie keines bisher war. Und schon die Vorgänger-Programme waren durch die Bank hervorragend.
(Täglich Alles, 2.3.2000)
Fragen über Fragen zur österreichischen Zeitgeschichte werden aufgeworfen, Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen, Bedenken an- und abgemeldet und letztendlich passiert "gar nichts", "weil eh alles wurscht ist". Mit einem Wort: Dorfer singt in seinem neuen Programm unablässig "die heimliche österreichische Bundeshymne", lässt die dialektischen Entscheidungsfindungsmodelle von These und Antithese konsequent in einer "Prothese" enden, was nicht nur als bloße Metapher zu verstehen ist.
Unterstützt von seiner Band erreicht Alfred Dorfer in seinem mittlerweile vierten Soloprogramm alle nur erdenklichen Gipfel der Kabarettkunst. Vielleicht der momentan unterhaltsamste Pflichttermin der Stadt.
(Wiener Zeitung, 2.3.2000)
Keine Frage: Das Programm ist lustig, schnell, kurzweilig. Längen oder Durchhänger gibts keine, Gags und beste Absichten haufenweise. (...) Hervorragend ist das Programm überall dort, wo es politisch wird! Da zeigt Dorfer jenen Wortwitz und jene Schärfe bissiger Pointen, die man im Kabarett gerne hört. Wenn er gegen Politiker aller Couleurs loszieht, Farbe bekennt und verlorene Wahrheiten einklagt. Doch leider hat er sich diesmal der Abstraktion und "philosophischem" Nachdenken verschrieben, ohne aber wirklich zum geistvollen Nachsinnen anzuregen ...
(Kronen Zeitung, 2.3.2000)
Alfred Dorfer stellt genau jene Fragen, die stille Bewunderung verdienen und kopfschütteln machen. Kombiniert, assoziiert, musiziert besser als je zuvor.
(Freizeit, 11.3.2000)
Vorweg entschuldigt sich Dorfer gleich einmal für alle Äußerungen, die ihm in seinem neuen Programm zugeschrieben werden könnten. Ist nicht notwendig. Vielleicht kann man diesen schrillen Zeiten wirklich nur mit stillen Pointen begegnen.
(Format, 10/00)
Alfred Dorfer politisch: Sein neues Programm "heim.at" führt subtil und kämpferisch ins österreichische Unterbewusstsein.
(profil 9/00)
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