Etwas zu tun, das einem Freude bereitet, ist eine schöne Sache. Etwas zu tun, das einem Freude bereitet und davon ökonomisch existieren zu können, ist großartig. Etwas zu tun, das einem Freude bereitet, davon ökonomisch existieren zu können und diesen Job mit Freunden auszuüben, ist Glück! Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, hat man einiges über sich und die anderen zu sagen. Im folgenden Kapitel soll dem Raum gegeben werden. Peter Herrmann, Günther Paal, Lothar Scherpe und Robert Peres, die nun schon seit 1993 mit mir auftreten, sind hervorragende Musiker, die in puncto Vielseitigkeit ihresgleichen suchen. Nur ihr Mitwirken macht unser Projekt unverwechselbar.


Peter Herrmann

Über sich: Donald Duck
Über Lothar: Genialer Musiker
Über Robert: Robin Hood von Licht und Ton
Über Gunkl: Liebenswerter Perfektionist.

Günther Paal www.gunkl.at

Über sich: Ich bin ja eigentlich eher nicht so sehr der Gruppenmensch. Zum Beispiel bin ich lieber beim Zahnarzt als auf einem Fest; weil beim Zahnarzt weiß ich, wofür es gut ist.

Über Robert: Ein Tontechniker, der weiß, dass seine Arbeit dann perfekt ist, wenn man sie nicht bemerkt! So einen Tontechniker kann man nur jedem wünschen. Außerdem kann man mit ihm auf langen Autobahnfahrten ganz vortrefflich stundenlang über die abwegigsten Dinge sprechen. Mit dem Robert auf Tour fahren ist für mich ein Erlebnis.

Über Lothar: Ich kenne ihn jetzt schon seit, glaub ich fünfundzwanzig Jahren, und dass er meine Halsstarrigkeit in gewissen Belangen mit dem Langmut asiatischer Mönche aushält, adelt ihn. Dafür werde ich ihn sponsern bei der Europameisterschaft im Zigarettenausdämpfen.

Zu Peter: Angeblich ist er unter Fischerkollegen mit dem Titel des "Mister Artensterben" ausgezeichnet worden. Kann ich aber nicht glauben. Er kann alles, was man macht, wie Musik klingen lassen. Tolle Fähigkeit! Und er ist in ungefähr tausend Musikstilen trittsicher. Respekt!


Lothar Scherpe www.scherpe.at

Über sich: Hartnäckiger Verfechter eines parallelen persönlichen Zeitsystems, leicht grantig.

Über Peter: "Der Erdige". Superfreund, immer mit dem passenden Späßchen, aber auch Rat zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle, ausgleichend. Gitarrist aus dem Bauch mit wechselnder Haarfarbe für musikalische Experimente immer zu haben. Kennen uns von prä-kabarettistischen Zeiten und hatten höllischen Spaß bei Bar und Punkmusik hinter Palmen.

Über Gunkl: "Der Rhetoriker". Genialer, logischer Denker, schlagfertigster Mensch, den ich kenne, immer hilfsbereit, sehr konsequent. Dr. Groove der Gruppe ( Basssammlung mit 12 Bässen, oder so), Sound und Studiofreak (besitzt mit Robert das "Soundso-Studio"), Meister der Blasinstrumente (von Tenorsax bis Panflöte). Verweigert Knoblauch und hilft "Red Bull" zu enormen Umsätzen. Kennen uns seit Mittelschulzeiten und musizierten gemeinsam bei "Wiener Wunder".

Über Robert: "Der Technikfreak". Gutmütig, aber durchsetzungsstark. Lieblingsbeschäftigung: Studiotechnik und Computer. Immer enormer Durchblick über momentanen Stand der Technik betreffend Audio- und Videogeräten. Soundtüftler mit Engelsgeduld und 1. Chorstimme. Besitzt Soundso-Studio.



Robert Peres www.squarewaveaudio.com

Über sich: Hallo, mein Name ist Robert Peres. Bin für Licht und Ton zuständig und singe gemeinsam mit Gunkl die zweiten und dritten Stimmen. Während des Stückes ist es wichtig auf Fredis Timing und auf die Reaktionen des Publikums zu achten, um Lichtwechsel im gemeinsamen Tempo zu halten, damit sie nicht stören. Vom Ton her stellen sich meine Arbeitskollegen in Frequenzen und Tonbereichen dar.

Über Gunkl: Seine Stimme kann man gut unter Fredis Stimme mischen, aber nicht zu viele Bässe. Bei 250 Hz ein bißchen was dazugeben, bei 800 Hz alles weg. Er verwendet gutklingende Bassgitarren, daher tontechnisch kein Problem.

Über Peter: Was man um Fredis Stimme herausnimmt, damit man sie auch hört, kann man ruhig bei den mittleren Höhen (2-3 Khz) dazugeben. Da sind ohnehin die "s"-Zischlaute, die man weghaben will. Es darf nur nicht zu laut werden, sonst wird die Stimme unverständlich.

Über Lothar: Also, mit seinen neuen V-drums (basedrum: 80 Hz) und dem Korg Triton (10 Khz) ist ja alles ganz einfach. Einfach an den Knöpfen "Wumms und Hauch" (gibt es auf fast jedem Mischpult... wirklich!) drehen und schon kann man dem ganzen Stück mehr Glamour verleihen.